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  • 08. Oktober 2020

    „Wir sind Lösungsfinder“ – Interview mit Kristin Heinrici, häwa USA

    Kristin Heinrici ist die Repräsentantin von häwa in den USA. Jede Woche kommt ein Container mit Schaltschränken an. Denn: „Die Amerikaner lieben deutsche Produkte.“

    Wer kauft in Amerika Produkte von häwa?
    Das ist ziemlich breit gefächert. Wir sind sehr aktiv in der Lebensmittelindustrie, im Pharmabereich, in Texas auch in der Gas- und Ölindustrie, aber natürlich vor allem im Maschinenbau. In der Landwirtschaft sind wir sehr gut in Hühnerfarmen vertreten, die in den USA voll automatisiert sind. Auch in vielen Großbäckereien stehen unsere Hygieneschränke.

    Kennt man hier eine dieser Firmen?
    Klar, bei Coca Cola zum Beispiel sind zahlreiche Produkte von häwa im Einsatz.

    Was schätzen die Amerikaner an Waren, die aus Deutschland kommen?
    „Made in Germany“ steht immer noch für höchste Qualität – und das konstant über sehr lange Zeiträume. Das gilt insbesondere für Produkte von häwa – da heben wir uns ab von der Konkurrenz. Die Kunden in den USA schätzen den Kundenservice und die cleveren, technischen Details, die viele Produkte aus Deutschland aufweisen.

    Was ist denn ein häwa-Bestseller in Übersee?
    Die ganz großen Schaltschränke verkaufen sich sehr gut. Damit unterscheiden wir uns deutlich von den Mitbewerbern und gehen auch preislich durchaus mit Nachdruck in den Markt.

    Wie muss man sich den Arbeitsalltag der USA-häwa-Repräsentantin vorstellen?
    Mein Job ist zweigeteilt. Während der einen Hälfte der Zeit bin ich im Büro in unserer Niederlassung in Duluth, Georgia. Ansonsten reise ich gezielt quer über den Kontinent zu Großkunden und betreue diese persönlich.

    Wenn sie zu den Kunden kommen, was erzählen Sie denen über häwa?
    Ich sage ihnen, dass häwa für mich mehr ist als ein Schaltschrankhersteller. häwa ist ein Unternehmen, das den Kunden unterstützen möchte, eine Lösung zu finden, denn wir sind vor allem ein Produzent von individuellen Lösungen.

    Gibt es dann Nachfragen, woher häwa kommt?
    Durchaus. Und wenn ich dann sage, dass häwa seinen Stammsitz in Süddeutschland hat, dann sind sie meistens sofort glücklich und sagen „Aha, dort wo das Bier und die Blasmusik her kommt!“

    Wie kommt denn ein Schaltschrank von Wain nach zum Beispiel Wyoming?
    Wir haben in den USA ständig Schaltschränke auf Lager, denn wir bekommen jede Woche einen Container mit dem Schiff von Bremerhaven nach Savannah. Von dort geht es weiter per Truck zu uns – rund 450 Kilometer. 90 Prozent dieser Schränke werden dann von uns vor Ort modifiziert und im Anschluss geliefert. Wir sind in Duluth insgesamt 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wenn es mal ganz schnell gehen muss, dann setzen wir auch Luftfracht ein, denn ein Container hat eine Laufzeit von etwa vier Wochen von Haustüre zu Haustüre.

    Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf das USA-Geschäft aus?
    Die USA werden derzeit von der Covid-19-Pandemie hart getroffen und es geht auch nicht spurlos an häwa-USA vorbei. Wobei unsere Branche noch gut zu tun hat. Der weitere Verlauf der Pandemie wird für die Zukunft der Wirtschaft in Amerika entscheidend sein.

     

    Kristin Heinrici, Repräsentantin von häwa in den USA

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    Printhäwa GmbH