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    22. Mai 2017

    Schutzeinhausung

    Neue Schutzeinhausung ganz auf Wunsch konstruiert

    Eine besonders dichte Schutzeinhausung mit schneller Lieferung der Teile waren für einen Werkzeugmaschinenhersteller wichtige Auswahlkriterien für den Lieferanten.
    Da man bei Kesel schon seit Jahren mit häwa zusammenarbeitet, wenn es um individuelle Schaltschrank- und Gehäuselösungen geht, war auch bei dem Projekt für die FS 1500 Sägeband-Fräsmaschine das Unternehmen der erste Ansprechpartner. Dabei gab es diesmal eine besondere Herausforderung: Bei dem Vorgängermodell der Fräsmaschine hatte man bei Kesel Probleme mit der Dichtigkeit der Schutzeinhausung. Es trat immer wieder Bearbeitungswasser und Kühlemulsion aus der Maschine aus, da die Dichtungen und die Kantungen nicht perfekt waren. In Zusammenarbeit zwischen den Konstrukteuren von Kesel und häwa wurde die Einhausung für die Maschine komplett neu konstruiert.
    „Jetzt ist die Schutzeinhausung komplett dicht und nach außen hin sauber, genau wie unsere Kunden sich das vorstellen“, ist sich Björn Natterer, Leitung Einkauf bei Kesel,sicher. Sämtliche Kantungen und Dichtungen sind so ausgeführt, dass kein Bearbeitungswasser und keine wertvolle Kühl-emulsion mehr austreten kann. „Die neue Einhausung hat zu dem den Vorteil, dass sie um einiges montagefreundlicher ist und nicht mehr innerhalb einer Woche, sondern bereits innerhalb von zwei Tagen zusammengebaut werden kann“, fügt Natterer hinzu. Durch den neuen Rahmenvertrag, der mit häwa abgeschlossen wurde, ließ sich zu dem die Lieferzeit von vorher 14 bis 16 Wochen auf jetzt vier Wochen verkürzen, was beiden Unternehmen bei der Geschäftsplanung des laufenden Jahres hilft.

    Alles auf einmal in zwei Paketen
    Die FS 1500 Sägeband-Fräsmaschine ist die erste Maschine, bei der sich Kesel auch alle Blechteile innerhalb der Maschine zusammen mit der Einhausung liefern lässt. „häwa war sofort dazu bereit und liefert uns alle benötigten Teile jetzt in zwei Paketen. Kein Gehäuseteil muss bei uns mehr in der Produktion gelagert werden. Das erste Paket für den Aufbau der Schutzeinhausung bekommen wir am Anfang der Produktion der jeweiligen Maschine und das zweite Paket mit allen restlichen Teilen dann zeitlich genau im Verlauf der Montage, wenn wir es brauchen“, erläutert Natterer. So werden die Montageabläufe bei Kesel optimiert und genau planbar.
    Durch den eigenen Fuhrpark ist häwa, laut eigener Aussage, sehr flexibel was das Thema Produktionslogistik angeht. „Kesel ist auf uns zugekommen mit der Frage, ob wir die benötigten Teile für die Schutzeinhausung und den Innenaufbau auf den Tag genau in zwei Lieferungen bereitstellen können, was wir gerne machen, da es für uns zum individuellen Kundenservice dazugehört“, kommentiert Stefan Kaufer, stellvertretender Verkaufsleiter Süd bei häwa. „Mit unserem Berateransatz können wir fast alle individuellen Kundenwünsche realisieren und mit unserer Fertigung sowie dem eigenen Fuhrpark dann auch zeitnah und kostengünstig umsetzen“, ergänzt er.

    Günstiger als die Alte
    Durch den Rahmenvertrag und den Mengeneffekt ist die neue Schutzeinhausung für die FS 1500 Sägeband-Fräsmaschine günstiger als die alte Version, obwohl sie komplett neu konstruiert und dem Kesel-Design angepasst wurde sowie in zwei separate Lieferungen aufgeteilt ist. „Wir wissen es sehr zu schätzen, dass man bei häwa zu 100% auf die Kundenwünsche eingeht, soweit es machbar ist. Über die Jahre hat sich zwischen beiden Unternehmen ein gutes Geschäftsverhältnis entwickelt“, sagt Natterer.

    Bei Kesel befindet sich bereits die nächste Maschine in der Endphase der Konstruktion und auch hier ist häwa wieder Ansprechpartner bei der Gehäuseplanung. „Wir befinden uns in der Planung und sind zuversichtlich, dass wir auch dieses Projekt realisieren können“, meint Kaufer abschließend.

    Quelle: Konstruktionspraxis 05/2017

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