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  • 09. November 2020

    Interview häwa Bad Wörishofen

    Lutz Georgi (51) ist seit 21 Jahren bei häwa beschäftigt. Als Betriebsleiter ist er für den Standort Bad Wörishofen verantwortlich. Wir sprachen mit Lutz Georgi über das Unternehmen sowie den Standort im Industriegebiet des Kneippkurortes im Unterallgäu.

    Frage:  Was genau produziert häwa am Standort Bad Wörishofen? 
     
    Lutz Georgi: häwa ist Hersteller von Elektrogehäusen, Schaltschränken und anderen Gehäuselösungen zum Einbau von Elektrokomponenten. Eine der großen häwa-Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahre ist das patentierte Maschinengestell X-frame, das hauptsächlich hier gefertigt wird. X-frame ist ein modular aufgebautes Rahmensystem zur Erstellung von individuellen Maschinengestellen und Einhausungen. Viele Produkte, die unser Haus verlassen, sind individuelle Kundenlösungen, die exakt auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Unsere Kunden kommen aus verschiedensten Branchen – und aus der ganzen Welt.   
     
    Frage:  Wie viele Menschen arbeiten hier?  
     
    Lutz Georgi: Bei uns sind aktuell rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Neben Produktion und Versand haben wir auch Kolleginnen und Kollegen, die in der Kalkulation und der Konstruktion beschäftigt sind. Hier in Bad Wörishofen schlägt sozusagen das Herz des X-frames.   
     
    Frage:   Was macht den Standort Bad Wörishofen für Ihr Unternehmen attraktiv? 
     
    Lutz Georgi: Bad Wörishofen ist kein strategisch geplanter Standort. Die Ursprünge unseres Unternehmens gehen zurück auf die Maschinenfabrik Härdtle KG, Wain, und Elektro Springer, Bad Wörishofen. Der Standort in Bad Wörishofen firmiert seit 2000 als Teil der häwa. Im Laufe der Jahre wuchs unsere Niederlassung hier stetig und wurde immer wieder modernisiert. Die Anbindung, beispielweise an die Autobahn, ist sehr gut und auch mit den Themen Facharbeiter und Nachwuchs haben wir eigentlich keine Probleme. Und ich füge hinzu, dass wir das Glück haben, hier in einer wunderschönen Gegend angesiedelt zu sein. 
     
    Frage:  Wie hat sich die Covid-19 Pandemie bisher bei Ihnen ausgewirkt? 
     
    Lutz Georgi: Das wirklich Positive ist: Dank unseres ausgefeilten Hygienekonzeptes war und ist Corona in unserer Belegschaft zum Glück kein Problem. Wir haben keinen einzigen Infizierten. Dass es dennoch mehr Krankmeldungen als üblich gab, ist der Vorsicht geschuldet – auch bei normalen Erkältungssymptomen war es uns wichtig, dass die Menschen zu Hause bleiben. Getroffen haben natürlich auch uns die wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona. Keine Messen, deutlich weniger  Kundentermine und nach Jahren des Wachstums auch eine kleine Delle in der Geschäftsentwicklung. 
     
    Frage:   Wagen Sie einen Ausblick auf das Jahr 2021? 
     
    Lutz Georgi: Mit unserem Top-Produkt X-frame sind wir bestens aufgestellt. Grundsätzlich halten wir an Planungen fest, den Standort Bad Wörishofen weiter auszubauen. Dennoch muss man sich realistischer Weise gleich zwei Krisen stellen: Zum einen der Krise im Maschinenbau, die bereits unabhängig von Corona zu erkennen war. Und dann natürlich der Corona-Krise selbst. Momentan kann niemand sagen, wie die kommenden Monate verlaufen und ob wir dann tatsächlich spätestens im Frühjahr 2021 – wie erhofft – eine Rückkehr zu einer weitgehenden Normalität schaffen. Wir halten allerdings an unserer Wachstumsstrategie fest und erhoffen uns im Geschäftsjahr 2021 für unsere Spezialprodukte ein deutliches Wachstum im zweistellen Prozentbereich. 

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    Printhäwa GmbH