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  • 22. Januar 2021

    häwa geht mit Investitionen in Belegschaft und Maschinenpark optimistisch in das Jahr

    Wain, 20. Januar 2021. Der international erfolgreiche Schaltschrank- Spezialist häwa aus Wain geht optimistisch in das Geschäftsjahr 2021. Firmenchef Arno Müller erläutert im Interview, warum sein Unternehmen trotz Corona und trotz Turbulenzen im gesamten Maschinenbau gut aufgestellt ist und sich aktuell mit einem Investitionsprogramm fit für das weitere Wachstum macht.

    Frage: Zu Beginn des Jahres kommt man am alles beherrschenden Thema natürlich nicht vorbei. Wie ist häwa bislang durch die Corona-Krise gekommen?

    Arno Müller: „Letztendlich sind wir bisher glimpflich durch die Krise gekommen und tun natürlich alles dafür, dass dies so bleibt. Dank eines strikten Hygienekonzeptes hatten wir nur einige ganz wenige Fälle in unserem Umfeld zu verzeichnen. Deutlicher gespürt haben wir die Auswirkungen im Kundenkontakt. Messen wurden komplett abgesagt, viele Kundentermine verschoben oder ganz gestrichen. Es ist uns allerdings gelungen, das Beste aus der Situation zu machen – unter anderem mit einer Roadshow, die wir 2021 fortsetzen werden.“

    Frage: In jeder Krise liegt bekanntlich auch eine Chance. häwa hat zuletzt kräftig investiert. Was genau ist in Ihrem Unternehmen geplant?

    Arno Müller: „Es ist unser stetes Bestreben, Innovationen ins Haus zu holen, um möglichst nahe am Markt zu sein. Ein Beispiel ist das völlig neue, vollautomatische Biegezentrum, das wir im Februar bekommen werden. Mit unseren Investitionen in neue Maschinen und die Abläufe in der Produktion setzen wir unseren Kurs, möglichst effizient für unsere Kunden arbeiten zu können, konsequent fort.“

    Frage: Sie investieren nicht nur in Maschinen, sondern auch in Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wie muss man sich das vorstellen?

    Arno Müller: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital! Deshalb ist es für uns selbstverständlich, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen ständig im Blick zu haben. Gerade, weil wir in den zurückliegenden Jahren stark gewachsen sind. Ergonomische, rückenschonende Montageplätze entlasten die Kolleginnen und Kollegen in der Produktion. Eine brandneue Absauganlage in der Schweißerei sorgt für saubere Luft. Schallschutzräume machen die Arbeiten angenehmer. Insgesamt haben wir zuletzt einen mittleren sechsstelligen Eurobetrag in diese Bereiche investiert.“

    Frage: Ein hervorragendes Beispiel für eine Investition in die Zukunft ist auch die hauseigene Lehrwerkstatt bei häwa.

    Arno Müller: „Ja genau. Unsere eigene Lehrwerkstatt hat sich absolut bewährt. In Zeiten des drohenden Facharbeitermangels sind wir bewusst diesen Weg gegangen. Zwei Mitarbeiter kümmern sich den ganzen Tag um diesen Bereich und viele unserer derzeit über 30 Auszubildenden finden später bei uns einen sicheren Arbeitsplatz. Darüber sind wir froh - und darauf sind wir stolz.“

    Frage: Wie schätzen Sie generell die wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingen derzeit ein?

    Arno Müller: „Der gesamte mitteleuropäische Maschinenmarkt ist von starken Umbrüchen geprägt, kommend vor allem aus der Automobilindustrie. Momentan kann niemand exakt prognostizieren, wo die Reise genau hingeht. Diese Thematik wird uns zweifellos in den kommenden zwölf bis 24 Monaten beschäftigen. Dazu kommen die Unwägbarkeiten durch die Corona-Situation. Dennoch bin ich überzeugt, dass gerade der deutsche Maschinenbau eine sehr gesunde Basis hat. Da habe ich einen gewissen Grundoptimismus. Trotz fragiler Rahmenbedingungen sind wir insgesamt gut aufgestellt für die Zukunft. Bei häwa verzeichnen wir nach den zwischenzeitlichen Rückgängen aktuell wieder stabile Zuwächse. Zwar noch in recht vorsichtigem Umfang – doch wir bleiben positiv für den Markt.“

    Frage: Eine letzte Frage zum Abschluss: Was wünscht sich der Geschäftsführer der häwa GmbH ganz persönlich für 2021?

    Arno Müller: „Das ist keine Frage – ich wünsche mir für unsere Mitarbeiter, ihre Familien und für unsere Kunden, dass wir alle gesund bleiben und bald wieder, soweit das möglich sein wird, in eine gewisse Normalität zurückfinden. Alles Weitere erarbeiten wir dann gemeinsam jeden Tag.“

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