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  • 12. Februar 2020

    Expansion in neue Branchen

    Der Schaltschrankhersteller häwa aus Wain hat 2020 viel vor. "Bei uns kommt alles aus einer Hand", sagt Geschäftsführer Arno Müller im Interview. "Das ist unser großes Plus und damit werden wir in einem stärker umkämpften Markt punkten."

    Wain – 11.02.2020 – Herr Müller, häwa hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 hinter sich. Was waren aus Ihrer Sicht die wichtigsten Erfolgsfaktoren des vergangenen Jahres?
    Das vergangene Geschäftsjahr war ein spannendes und herausforderndes Jahr, dessen Erfolg wir in erster Linie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken haben. Täglich legen wir unseren Fokus darauf, den Ansprüchen und Erwartungen unserer Kunden gerecht zu werden. Im Gegenzug dazu schenken sie uns ihr Vertrauen und schätzen die Professionalität mit der wir arbeiten sowie die bedarfsgerechte Produktion oder unsere Termintreue. Neben der Anpassung an die veränderte Marktlage, haben wir uns im vergangenen Jahr verstärkt auf das konzentriert, was häwa seit jeher ausmacht: innovativ sein, weiterentwickeln aber allem voran auf unseren persönlichen Kontakt zu denjenigen, die täglich mit unseren Produkten arbeiten.

    In vielen Branchen ist von einer abflauenden Konjunktur zu hören. Was unternimmt häwa, um das Jahr 2020 erfolgreich zu gestalten?
    Obwohl sich auch in unserer Branche die Lage eingetrübt hat, erwarten wir für häwa ein positives Jahr.
    Wir sind offen für Neues und werden uns 2020 den Branchen widmen, die wir weiter ausbauen möchten.
    Dazu gehören unter anderem die Gebäudeautomation, die Medizintechnik sowie Verpackungs- und Lebensmittelindustrie. Von der Konzeption und Konstruktion über Fertigung und Logistik kommt bei uns alles aus einer Hand. Das macht uns aus und damit wollen wir auch in Zukunft weiter punkten.
    Erste interessante Projekte konnten wir Anfang des neuen Jahres bereits erfolgreich abschließen. Zudem ist das ganze Team hochmotiviert – und wie jeder weiß, ist Motivation der Schlüssel dazu, besser zu sein als andere.

    Welche Rolle spielt dabei die regionale Verwurzelung von häwa?
    Die regionale Verwurzelung spielt eine große Rolle und trägt entscheidend zum Erfolg bei. „Made in Germany“ ist aktuell vielleicht so wertvoll wie nie zuvor. Daher kommen in angespannten Marktlagen unsere schwäbischen Tugenden wie Fleiß-/ Tüftler- oder Erfindergeist zum Tragen. Unsere Kunden schätzen unsere immer gleichbleibend hohe häwa-Qualität sowie die Zuverlässigkeit und Flexibilität mit der wir Wünsche umsetzen. National wie international sind wir immer ganz nah dran am Kunden.
    Ob in Deutschland, unseren europäischen Niederlassungen oder in den USA. Gerade diese dezentral-regionale Präsenz ist aus meiner Sicht der Schlüssel dazu, dass wir nicht nur für unsere Produkte geschätzt werden, sondern für unsere ganzheitliche Betreuung vom Erstgespräch bis hin zur Lieferung. Wir stehen für persönliche Betreuung und fachliches Know-how. 

    Auf was für Innovationen darf man 2020 bei häwa gespannt sein?
    Wenn ich diese vorab schon verraten würde, wären es ja keine überraschenden Innovationen mehr. Aber so viel kann ich schon mal vorwegnehmen: In 2020 werden wir unsere Sensor Operated LED weiterentwickeln, werden im Werkzeugprogramm interessante Neuigkeiten bringen und unser X-frame Maschinengestell wird UL-fähig. Mehr möchte ich heute aber noch nicht verraten.

    Herr Müller, wenn Sie Wirtschaftsminister wären, welche Impulse würden Sie jetzt für notwendig halten?
    Ich habe großen Respekt vor der Arbeit unseres Wirtschaftsministers und allein den Gedanken an einen Rollentausch möchte ich mir nicht anmaßen. Würde er aber meinen Rat hören wollen, so würde ich eine mittel- und vor allem langfristige Energiesicherheit für wichtig erachten. Auch sind wir längst in der digitalisierten Welt angekommen, diesen Wandel gilt es meiner Meinung nach mehr denn je zu nutzen.
    Ein Ausbau der Digitalisierung sowie einen Abbau von Bürokratie sehe ich ebenfalls als notwendig. Auch ist der Protektionismus im Außenhandelsgeschäft präsenter denn je. Daher sehe ich Ausfuhrerleichterungen und einen Abbau der Handelsbarrieren sowie mehr gut ausgebildete Fachkräfte als wichtige Impulse, die umgesetzt werden müssten. Dies werden Ihnen meine Kollegen aus dem produzierenden Mittelstand sicher bestätigen.

    Zum Schluss: Wenn Sie von häwa in fünf Jahren träumen, wie steht das Unternehmen 2025 da?
    In fünf Jahren sehe ich häwa mit ausgebauten Fertigungskapazitäten und einem standardisierten Einsatz von neuen Technologien. Die Pläne der neuen Lackierhalle in Wain sind bereits fertiggestellt und langfristig planen wir am Standort Bad Wörishofen ebenfalls die Kapazitäten in mehreren Schritten zu erweitern. Am Markt werden wir mit unserem optimal aufgestellten Vertriebsaußendienst entsprechend Präsenz zeigen und setzen weiter auf gut ausgebildetes Fachpersonal, dass wir bereits jetzt schon fortlaufend schulen.

     

     

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    Printhäwa GmbH